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Buchpublikation Pfr. Dr. Henry Sturcke
New Cover 5.25x8.25 small (Foto: Kirchgemeinde Koblenz)


Henry Sturcke, On Second Thought – From a Sect Called Worldwide to a Wider World Community

«Wenn nun der Weltuntergang nicht vor der Tür steht?» Henry Sturcke versuchte, diese Frage so lange wie möglich von sich zu weisen. Mit gutem Grund: Er war Pfarrer bei einer strengen Glaubensgemeinschaft, die die baldige Rückkehr Jesu Christi erwartete, um die wunderbare Welt von Morgen auf Erden zu errichten.
Doch die Frage selbst hat ihn nicht losgelassen. Zu sehr litt er unter der Befürchtung, dem Bild eines guten Pfarrers nicht gerecht zu werden. Gleichzeitig erschütterten Turbulenzen seine damalige Kirche, indem diese in ein Gerichtsverfahren mit dem Statt Kalifornien verwickelt wurde.
Allmählich stellte sich der Autor auch seinen eigenen Zweifeln an der Strenge seiner Gemeinschaft. Inzwischen war er in die Schweiz übergesiedelt, wo er einem Umfeld begegnete, in dem es erlaubt war, Fragen zu stellen und offene Diskussionen zu führen.

«On Second Thought – From a Sect Called Worldwide to a Wider World Community» ist der dritte Band einer Trilogie. Der 1. Band, «Fooled into Thinking – Dylan, the Sixties, and the End of the World», erzählt von der apokalyptischen Botschaft seiner Glaubensgemeinschaft. Der 2. Band, «Those Elusive True Values – Journey to the Heart of the Armstrong World», berichtet über sein Studium am Ambassador College und seine Zeit als Korrespondent für die Zeitschrift «The Plain Truth».

Die Vernissage für «On Second Thought» findet am 21. Juni um 19 Uhr im HAUS DER REFORMIERTEN, Stritligasse 10, Aarau, statt. Durch den Abend führt Hans Strub, ehemaliger Leiter der AUS+WEITERBILDUNG der Reformierten Pfarrerinnen und Pfarrer. Zu den Büchern sprechen Chatrina Gaudenz, Pfarrerin und Sprecherin beim «Wort zum Sonntag», und Hansueli Hauenstein, Pfarrer in Muri-Sins.

Der Autor: Nach seiner Promotion zum Doktor der Theologie an der Universität Zürich diente Henry Sturcke bis zu seiner Pensionierung als Pfarrer der Reformierten Kirchgemeinde Muri-Sins, war Dekan des Dekanats Lenzburg und hatte einen Lehrauftrag an der Zürcher Hochschule der Künste für Studierende der Kirchenmusik. Er lebt mit seiner Frau Edeltraut in Klingnau.

Henry Sturcke, On Second Thought. From a Sect Called Worldwide to a Wider World Community, Klingnau (Eigenverlag) 2022, 320 S.




Aus der Ökumene
Am 8. Juli 2021 wurde die gegenseitige Anerkennung der Taufe zwischen verschiedenen Kirchen in der Schweiz erweitert. Neu hinzugekommen ist die Neuapostolische Kirche der Schweiz.

Unterzeichnet haben die entsprechende Anerkennung:

Bezirksapostel Jürg Zbinden, Präsident der Neuapostolischen Kirche in der Schweiz

Rita Famos, Präsidentin der Evangelischen Kirche in der Schweiz

Pfr. Jörg Winkelströter im Namen des Bundes Lutherischer Kirchen in der Schweiz und in Liechtenstein

Bischof Patrick Streiff, Bischof der Evangelisch-Methodistischen Kirche in Mittel- und Südeuropa

Bischof Harald Rein, Bischof der Christkatholischen Kirche der Schweiz

Bischof Felix Gmür in Namen der Schweizerischen Bischofskonferenz

The Rev. Canon Adèle Kelham, Acting Archdeacon der Anglikanischen Kirche in der Schweiz


Das Dokument hält fest:

«Die christliche Taufe hat seinen Grund in Leben, Sterben und Auferstehung Jesu Christi. Die Taufe ist die Eingliederung in den Leib Christi; unsere verschiedenen Taufliturgien sind alle ein Teil einer einzigen Taufe.
Die Taufe wird mit Wasser im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes gespendet. Sie bringt zum Ausdruck, dass der Christ in der Taufe an Tod und Auferstehung Christi Anteil hat.
Das Neue Testament betont die ethischen Implikationen der Taufe, indem es sie als Reinigung des Herzens von aller Sünde darstellt. Die Taufe besiegelt unsere gemeinsame Verpflichtung, Christus nachzufolgen.
Durch ihre eigene Taufe werden Christen mit Christus, mit jedem anderen individuellen Christen und mit der Kirche auf der ganzen Welt und zu allen Zeiten in eine Einheit gebracht.»
Bereitgestellt: 12.04.2022